Heute erwartete uns herrliches Wetter. Das Frühstück schmeckte wie immer sehr gut, so dass wir gut gestärkt auf die Tagestour gehen konnten.
Wir wollten die Nachbarhalbinsel erkunden. Insgesamt über 250 km, aber es hat sich gelohnt. Die Hinfahrt führte uns bis nach Nikiti, danach ging es erst einmal auf die nördlichere Seite von Sithonia. Nach einer schönen Tour durch die Landschaft und entlang der Küste legten wir in Vourvourou den ersten Halt ein. Der Ort ist vielen bekannt durch den Strandabschnitt Karydi Beach, auch als griechische Bahamas bezeichnet. Dorthin ging es natürlich, und es erwarteten uns tatsächlich himmelblaues Meer und weißer Sandstrand.
Weiter ging es bis nach Sarti. Die Fahrt führt über eine herrliche Panoramastraße, bergauf und bergab, eine Seite Felsen und Wälder, die andere Seite Mittelmeer. Und fast immer ein Blick auf den heiligen Berg Athos auf der dritten Halbinsel von Chalkididi.
In Sarti angekommen legten wir wieder einen Stopp ein. Der Blick auf den Berg Athos ist wirklich toll. Dazu muss man wissen, dass man die Region, in der sich dieser Berg befindet, nicht so einfach besichtigen kann – sie liegt seit über 1000 Jahren in einer autonomen Mönchsrepublik und darf nur von erwachsenen Männern besichtigt werden – maximal 15 pro Tag. Wir genossen in einer der bereits geöffneten Strandrestaurants noch einen leckeren Frappe, ehe wir uns auf die weitere Tour machten.
Der eine oder andere Stopp wurde noch eingelegt, unter anderem in Kalamitsi mit einem schönen Strand, auf einem Berggipfel mit einem herrlichen Blick auf Porto Koufo und in Porto Koufo selbst. Durch Toroni und weiter durch eine landschaftlich herrliche Strecke führte unser Weg dann noch ins Bergdorf Parthenonas.
Dann machten wir uns schon wieder auf den Rückweg. Unterwegs mussten wir noch einen kurzen, unbeabsichtigten Halt einlegen, da eine Ziegenherde die Straße überqueren wollte. In Nikiti kamen wir wieder auf die gleiche Strecke wie auf der Hinfahrt. Nach einer guten Stunde Fahrzeit kamen wir dann wieder in unserem Unterkunftsort Pefkochori an, wo wir erstmal unser Auto wieder volltanken ließen.
Das Abendessen nahmen wir heute in der Ouzeri Las-Pas ein. Eine kleine Taverne, heute leider nur spärlich besucht. Das Essen war lecker, die Getränke schmeckten ebenfalls, so dass wir den Tag gut gesättigt ausklingen lassen konnten.