Ausgeschlafen und frisch geduscht starteten wir in unseren letzten vollen Urlaubstag. Nach einem sehr ausgiebigen und schmackhaften Frühstück packten wir die Koffer ins Auto, und nach einem Good Bye zu Susan nahmen wir die ersten Kilometer der heutigen, sehr langen Tour in Angriff.
Den ersten Stopp machten wir an der Dunmore Cave. Und da uns das Glück hold war, konnten wir uns direkt einer Führung in die wunderschöne Tropfsteinhöhle anschließen. Nach vielen Stufen abwärts kamen wir in den tiefsten Teil der Höhle. Hier waren schon ein paar schöne Tropfsteine zu bewundern. Der Guide führte uns noch weiter in die Höhle hinein und hatte spannendes Hintergrundwissen für uns parat. Viele weitere Tropfsteine waren zu bestaunen, unter anderem auch der größte Tropfstein Irlands, mit über sechs Metern Höhe. An einem Punkt der Höhle berichtete er von der Flucht der Iren vor den Wikingern. Die Iren versteckten sich in der dunklen Höhle.
Der Guide löschte alle Lichter in der Höhle und spielte ein Lied ab, welches von der damaligen Zeit berichtete. War schon ein ergreifender Moment und einfach wunderschön.
Nun durften wir die vielen Stufen wieder ans Tageslicht klettern.
Und weiter ging es für uns Richtung Norden. Das nächste Ziel waren die National Botanic Gardens in Kilmacurragh. Hier ließen wir uns erst einmal Kaffee und Kuchen schmecken, bevor wir einen Spaziergang durch den schön angelegten Park machten.
Die letzte Etappe der Tour lag nun vor uns. Der Weg um Dublin herum. Ja, hier ließen wir doch so einiges an Zeit, denn auf den Straßen war so einiges unterwegs.
Doch auch dieses Stück Weg brachten wir gut hinter uns und kamen recht entspannt an unserem heutigen B&B, dem Hillview House in Lusk, an. Und hier waren wir positiv überrascht. Nach einer sehr netten Begrüßung bezogen wir die Zimmer, die sehr sauber, großzügig und modern wirkten. Vor zwölf Jahren sah das noch ganz anders aus.
Um den Urlaub gebührend abzuschließen, wollten wir unser Abendessen nochmal ganz stilecht in einem Pub einnehmen. Einen Pub haben wir auch schnell gefunden, und was für einen... Der Man O' War, in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, ist so urig und das Essen einfach nur der Hammer. Es war so unglaublich lecker und der Service einfach toll. Leider passte ein Nachtisch nicht mehr rein...
Zurück im B&B ließen wir den Abend mit einer Party Karten ausklingen...