Der Tag der Abreise verabschiedete uns standesgemäß: mit Regenwetter – Tränen vom Himmel, weil wir Chalkidiki verlassen. Die Nacht über hatte es bereits geregnet, morgens war es nur noch Niesel.
Unser letztes Hotelfrühstück ließen wir uns nochmal richtig schmecken, schließlich musste es eine ganze Zeitlang halten. Dann wurden in aller Ruhe noch die Koffer fertig gepackt – hatten wir auch nichts im Zimmer vergessen? Wir brachten unser Gepäck zum Auto und checkten dann aus. Alles lief ruhig und problemlos.
Dann gingen wir wieder zum Auto und überlegten, ob wir auf der Fahrt zum Flughafen noch etwas unternehmen könnten, aber das Wetter lud eben nicht dazu ein. Also gut, dann beschlossen wir eben, dass wir zum Flughafen fahren und dort die restliche Zeit „totschlagen“. Auf der Fahrt ließen wir uns Zeit. Auf den letzten 40 km Autobahn wurde das Wetter etwas schöner, zumindest trockener.
Kurz vorm Flughafen wurde unser treuer Mietwagen noch vollgetankt, dann ging es zur Rückgabe des Autos. Wir wurden dort freundlich begrüßt, die Abgabe lief völlig problemlos. Währenddessen erschien auch schon der Shutllebus der Autovermietung, der uns zum Terminal brachte.
Hier wollten wir zuerst unsere Koffer loswerden. Eine freundliche Mitarbeiterin der Airline wies uns kurz in die Gepäckaufgabeautomaten ein, das klappte alles hervorragend. Dann ging es weiter durch die Sicherheitskontrolle, kaum Wartezeit und alles völlig entspannt. Im Anschluss konnten wir dann die zahlreichen Geschäfte an den Gates noch genauer erkunden.
Im Laufe der Wartezeit gönnten wir uns auch noch eine kleine Portion Gyros, was aber bei weitem nicht so lecker war wie das in Pefkochori. Lesen, Reisebericht schreiben und andere Fluggäste beobachten – so bekommt man die Zeit auch herum. Circa eine Stunde vorm geplanten Boarding erreichte uns die Nachricht, dass sich unser Flug um 20 Minuten verspätet – ok, wir haben ja keinen Anschlussflug.
Natürlich wurden es noch etwas mehr als 20 Minuten, wir hoben mit 33 Minuten Verspätung ab. Der Flug verlief ruhig und problemlos, der Kapitän machte noch etwas Zeit gut, so dass wir 22 Minuten verspätet in München landeten. Zur Gepäckausgabe, auch dort mussten wir nicht allzu lange warten, unsere Koffer kamen relativ zeitig auf dem Gepäckband dahergerollt.
Nun noch quer durchs Terminal zur S-Bahn und eine Station bis zum Besucherpark, ein paar Minuten Fußweg, und wir waren beim Parkplatz angekommen und konnten die Heimfahrt antreten. Da ja heute Feiertag war, sollte das nicht allzu lange dauern. Doch… Wir waren gerade auf die A92 aufgefahren, da kam an der nächsten Auffahrt eine Feuerwehr auf die Autobahn. Mit Blaulicht und Sondersignal. Kurz darauf Schilder – rechte und mittlere Spur nach links einordnen. Und dann sahen wir es auch schon: Stau und nicht weit von uns entfernt eine große, schwarze Rauchwolke. Herzlich willkommen daheim… Ein Pkw-Brand mit Vollsperrung war der Grund. Nicht aufgrund eines Unfalls, sondern anscheinend eine technische Ursache, und wie es aussah ohne Personenschaden. Nach über 30 Minuten wurden dann alle langsam an dem mittlerweile gelöschten Wrack vorbeigeleitet, und die Heimfahrt konnte weitergehen. Kurz nach 23 Uhr sind wir dann gut zu Hause gelandet.